
„Je einfacher der Bogen je mehr wiegen die Fehler des Schützen“
Hier trifft das sehr zu, Der Langbogen besteht aus einem Stecken und einer Schnur, weniger geht nicht.
Heute am 24.07.22 hatten wir Unterstützung von drei Langbögenschützen, schade das Pascal nicht da war.
Die ursprünglichste aller Bogenformen wurde in der Anfangszeit für die Jagt an kleinen flinken Tieren verwendet. Diese wurden durch die Bewegung beim Speer oder Steinwurf verscheucht. Der Bogen konnte langsam gezogen und gehalten werden und anschliessend ohne grosse Bewegung ausgelöst werden.
Heute schiesst man instinktiv, ohne gross Winkel und Anhaltspunkte zu rechen.
Es gibt Leute, die nehmen einen Bogen in die Hand und treffen einfach sobald Sie dann zuviel überlegen, passt nichts mehr. Die instinktive Schussabgabe ist eher mit dem Schiessen eines Balles vergleichbar, auch dort wird nicht bewusst gezielt, sondern die Übung und Begabung führt zum Treffen des Zieles.
Die Länge des Langbogen sollte etwa der Körpergrösse entsprechen. Soweit so gut. Das Zuggewicht des Langbogens lässt sich leider nicht wie ein Takedown-Recurve durch Wechseln der Wurfarme binnen weniger Minuten ändern, sondern bleibt über die Lebensdauer des Bogens konstant. Aus diesem Grund solltest du kein Gewicht wählen, das dir nach wenigen Wochen bereits zu leicht erscheint.
Indoor 18m wird seit 2022 auf 40cm statt 60cm Ziel geschossen
Outdoor 30m auf 122cm Scheibe geschossen

Bogenschiessen als Schritt zur Gleichberechtigung
Das Bogenschiessen entwickelt sich in England zum Frauensport und wurde ausschliesslich mit Langbögen ausgeführt.
Bogenschiessen ist seit 1972 eine olympische Disziplin. Zuvor war es bereits in den Jahren 1900, 1904, 1908 und 1920 Teil der Olympischen Spiele. Bei den Spielen 1904 war es die einzige Sportart, in der auch Frauen teilnehmen durften.














